New Leadership: Führungsinstrument FeedForward
FeedForward - viel mehr als nur eine Methode
Feedback ist der Schlüssel zu einer Kultur, die auf Offenheit, Innovation, kontinuierlicher Verbesserung und Weiterentwicklung basiert. Es ist eines der entscheidenden Führungsinstrumente im NEW LEADERSHIP. Feedback zeigt Wertschätzung, schafft Klarheit und gibt Deinen MitarbeiterInnen und KollegInnen die Impulse, die sie brauchen, um ihre Stärken zu entfalten und gezielt einzusetzen. Und es ist weit mehr. Moderne Leader und Leaderinnen wissen: Es schafft Klarheit über Erwartungen, stärkt das Vertrauen und gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, gemeinsam zu wachsen.
Doch: Nicht jede Art von Feedback kommt gleich gut an. Ein falscher Ton, pauschale Aussagen oder zu viel Fokus auf Fehler kann demotivieren. Auch fehlende Wertschätzung oder das Ignorieren von positiven Aspekten macht Feedback weniger effektiv. Wie also kannst Du Feedback zielgerichtet einsetzen, um echte Wirkung zu erzielen? Hier setzt FeedForward an – eine zukunftsorientierte Methode, die Menschen stärkt und gemeinsam neue Möglichkeiten eröffnet.
FeedUp, Feedback, FeedForward – was steckt dahinter?
Damit Du jedes Tool gezielt einsetzen kannst, ist es wichtig, die Unterschiede zu verstehen.
1. FeedUp – Orientierung geben:
FeedUp ist der Ausgangspunkt. Es klärt die Richtung und setzt klare Ziele: „Was wird von Dir erwartet? Wohin geht die Reise? Was sind unsere Ziele?“ So wissen alle Beteiligten, woran sie arbeiten und welche Ergebnisse erwartet werden.
2. Feedback – Reflexion und Learnings:
Feedback blickt auf die Vergangenheit: „Was ist gut gelaufen? Was hätte besser sein können? Was sind die Learnings?“ Es dient dazu, Erfolge sichtbar zu machen und aus Erfahrungen zu wachsen. Der Fokus liegt auf der Analyse und Reflexion.
3. FeedForward – Den Blick nach vorne richten:
FeedForward geht einen Schritt weiter und legt den Blick lösungsorientiert auf die Zukunft „Wie können wir das nächste Mal noch besser werden?“ Es geht darum, Potenziale zu entdecken und konstruktive Ideen und Lösungen einzubringen, die direkt in die Praxis umgesetzt werden können.
Diese drei Ansätze ergänzen sich perfekt zu einem starken Fundament für eine moderne Führungskommunikation: FeedUp gibt den Startschuss, Feedback sorgt für Erkenntnisse, und FeedForward öffnet die Tür zu neuen Wegen und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Gemeinsam bringen sie Dich und Dein Team auf ein neues Level. FeedForward ist oft der am wenigsten bekannte Ansatz – und genau das kannst Du heute ändern.
FeedForward: Der Erfolgsfaktor für Deine Führung
Stell Dir vor, wir schauen nicht nur mehr auf das, was in der Vergangenheit schiefgelaufen ist, sondern richten den Blick nach vorn – auf die Möglichkeiten, die vor uns liegen. Genau das ist FeedForward. Es ist eine Methode, die Dir hilft, Menschen zu motivieren, sie zu stärken und gemeinsam mit ihnen zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln. Kein Graben in alten Fehlern, sondern ein Blick nach vorne.
Eine dialogorientierte Feedback-Kultur ist die Grundlage, damit FeedForward seine volle Wirkung entfalten kann. Eine offene und vertrauensvolle Umgebung schafft dafür die notwendige Basis. Deine MitarbeiterInnen und KollegInnen haben das Gefühl, dass ihre Ideen und Beiträge wertgeschätzt werden, und zwar in einem Rahmen, der psychologische Sicherheit bietet. Regelmäßige Kommunikation ist dabei entscheidend: Plane Feedback- und FeedForward-Gespräche bewusst in Deinen Arbeitsalltag ein und schaffe damit einen festen Raum für konstruktiven Austausch. Als LeaderIn bist Du gleichzeitig Vorbild – indem Du selbst FeedForward aktiv nutzt, zeigst Du, wie wichtig Dir eine positive und zukunftsorientierte Haltung ist.

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FeedForward – so geht’s!
1. Richte den Fokus auf die Zukunft:
Konzentriere Dich auf das Potenzial und darauf, was möglich ist. Kein „Was war schlecht?“ – sondern: „Wie können wir das nächste Mal noch besser werden? Was können wir anders, besser machen?“
2. Bringe konstruktive Ideen und Vorschläge ein:
Statt zu kritisieren gibst Du konkrete, umsetzbare Ideen.
Hier ein Beispiel: Statt zu sagen: „Du hast die Deadline nicht eingehalten“, sagst Du: „Mir ist es sehr wichtig, dass wir die vereinbarten Termine mit unseren Kunden einhalten, eine Idee von mir wäre, dass Du für das nächste Projekt kleine Zwischenschritte definierst, um den Fortschritt im Blick zu behalten?“
3. Betone die Stärken:
FeedForward baut auf dem auf, was schon gut läuft. So hilfst Du Deinen Teammitgliedern, ihre Stärken gezielt einzusetzen – und das motiviert!
4. Dialog statt Monolog:
FeedForward ist ein Gespräch auf Augenhöhe. Du hörst aktiv hin und zu, entwickelst gemeinsam Ideen und gibst Raum für Kreativität.
Dein Nutzen als Leader und Leaderin
- FeedForward steigert die Motivation: Es zeigt Lösungen statt Probleme – das stärkt die Selbstwirksamkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
- FeedForward fördert bessere Beziehungen: Du verhinderst Schuldzuweisungen und schaffst eine positive Atmosphäre. Das wirkt sich direkt auf die Zusammenarbeit aus.
- FeedForward steigert die Effizienz: Feedback kann manchmal schwer und emotional belastend sein. FeedForward ist leichter, schneller und oft viel effektiver.
So integrierst Du FeedForward in den Führungsalltag:
- In Gesprächen und Dialogrunden: „Was könnten wir tun, um die Zusammenarbeit das nächste Mal noch effektiver zu gestalten?“
- In Meetings: Beginne Deine Besprechungen mit einer kurzen FeedForward-Runde „Welche Ideen habt ihr, um unsere Prozesse noch agiler zu gestalten?“
- Workshops: Nutze FeedForward als Methodik, um kreative Lösungen zu entwickeln und Teams zu motivieren.
- Und auch für Dich selbst: FeedForward erbitten! „Was kann ich tun, um in meiner Führungskommunikation noch klarer zu sein?“
#FeedForward ist viel mehr als eine Methode – es ist eine Haltung.
Es zeigt Wege nach vorne, statt in der Vergangenheit zu verharren. Es stärkt nicht nur die Motivation, sondern auch das Vertrauen und die Eigeninitiative. Also, probiere es doch einfach mal aus! Du wirst überrascht sein, wie positiv die Wirkung ist.
Und jetzt bist du dran
Nimm Dir 15 Minuten Zeit und überlege Dir, wie Du FeedForward in Deinem Alltag nutzen willst?
Herzlichst Katrin